Genau so - PV-Offensive

PV-Offensive
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Genau so

Aktion
Genau so!
Meldungen, wie es nach der Pandemie weiter gehen soll. Wenn schon kaum noch was ist wie vorher, dann wenigstens jetzt in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umwelt und Klima. (Roland Mösl: *) Erneuerbare Energien richtig "ausgebeutet", bedeutet, alle haben Überfluss und damit Wohlstand.)
Auf dieser Seite aktuelle Meldungen über die richtigen Schritte.
18.05.2020 Einigung bei der Abstandsregelung für Windräder ebnet Weg zur Aufgabe des 52-Gigawatt-Deckels   =>
05.05.2020 Neues Solar-Bündnis fordert mehr Photovoltaik im „Green Deal“ der EU   =>
15.04. 2020 Grüne wollen Arbeitsplätze für Solar und Wind   =>
11.04.2020 In Österreich, Förderung von PV und Speichern, Abschaffung der Eigenverbrauchssteuer   =>
09.04.2020 In Portugal sofort 220 PV Objekte unbürokratisch genehmigt   =>
Was würde "Nicht so" bedeuten?   =>

Eine bemerkenswerte Entscheidung aus Portugal. (9. 04.2020)


In Österreich  wurde eine zusätzliche PV-Leistung von 20% für 2020 beschlossen. (11.04.2020)

Folgende Punkte beinhaltet das beschlossene Notpaket:
  • Investitionsförderung für Photovoltaik-Anlagen
  • Investitionsförderung für  Stromspeicher
  • Gänzliche Abschaffung der Eigenverbrauchssteuer auf selbst erzeugten  und verbrauchten Sonnenstrom – Damit kann der selber produzierte  Sonnenstrom ohne Abgabe an das Finanzamt genutzt werden.

Dieses Paket ist als Notprogramm für 2020 dringend notwendig, um das Jahr ohne EAG überbrücken zu können. Ansonsten droht im nächsten Jahr der völlige Stillstand und damit großer Schaden für die Republik, den es mit aller Kraft abzuwenden gilt.
 

Ein ökologisches Wirtschaftswunder ist möglich *)
Bild und Texte aus dem 15.4.20 - Newsletter des pv magazine Deutschland
Wenn wir nach der Corona-Krise eine Massenarbeitslosigkeit verhindern wollen, dann ist es gerade jetzt notwendig, in Arbeitsplätze bei der Solarbranche, bei der Windenergie und in Wärmedämmung zu investieren, denn das sind die Jobs von morgen.
Damit das ökologische Wunder auch möglich wird, muss die deutsche Politik endlich den 52-Gigawatt-Solardeckel aufheben und eine Abstandregel für Windräder von 600 Metern zum nächsten Haus beschließen statt der 1000 Meter, die  jetzt vorgesehen sind. Auch der ökologische Landbau bringt weit mehr Arbeitsplätze als die alte Chemie-Landwirtschaft.
So  könnte eine ökologische Wirtschaft und ein ökologisches  Wirtschaftswunder entstehen,  zu dem zum Beispiel auch Elektroautos gehören. Die Unterzeichner des neuen Öko-Aufrufs weisen darauf hin, dass Windstrom allein in den  letzten zehn Jahren um circa 70 Prozent preisgünstiger wurde und Solarstrom um etwa 85 Prozent.
Sowohl  die neue  EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen mit ihrem  „Green New  Deal“ wie auch die Leopoldina in einem Umwelt-Gutachten hatten bereits zuvor dafür plädiert, ein grünes Europa zu schaffen. Worauf warten wir denn noch? Nachtrag 18.05.2020 Erste Einigung über die Abstandsregelung.

Neues Solar-Bündnis fordert mehr Photovoltaik im „Green Deal“ der EU (05.05.2020)
»Solar Europe Now« wurde heute offiziell von mehr als 90 Mitgliedern der europäischen Solarbranche ins Leben gerufen. Das Bündnis fordert die Anerkennung der Solarenergie als Schlüsseltechnologie für  die Zielstellungen im Rahmen des Europäischen Green Deals. Beklagt wird ein Mangel an finanzieller sowie Unterstützung für Forschung und Entwicklung. Dabei verfügt die Branche über eine hohes  Potenzial für Wirtschaftswachstum und für die Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen. Die Förderung von Forschung und Entwicklung in diesem Sektor würde nicht  nur die industrielle Souveränität der EU gegenüber China und Asien  stärken, das immer noch 97% der weltweiten produzierten Solarmodule  herstellt, sondern auch die Wiederbelebung der europäischen Solarproduktionsindustrie und die  Schaffung von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen entlang der gesamten  Wertschöpfungskette erreichen.

Einigung bei der Abstandsregelung für Windräder ebnet den Weg zur Aufgabe des 52-Gigawatt-Deckels. (18.05.2020)
Der Deckel: Erreicht die installierte Photovoltaikleistung 52 Gigawatt, sinkt die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei neuen Photovoltaikanlagen auf null. Man darf den Solarstrom dann nur noch an seinen Netzbetreiber verschenken. 2011 wurde in einer EEG-Novelle bveschlossen, mit Erreichen des Deckels alle Förderung von PV-Anlagen bis 750kW zu beenden.
Der Deckel muss weg: Zitat "Der 52-Gigawatt-Deckel bedroht nicht nur Photovoltaikunternehmen in Deutschland, die sich nach einem beispiellosen Verlust von 80 000 Arbeitsplätzen in den letzten Jahren gerade wieder anfangen zu erholen. Der Deckel torpediert vielmehr sämtliche Klimaschutzbemühungen und damit die Interessen und die Lebensgrundlagen der jungen Generation."

Er ist noch nicht weg, immerhin soll er aus dem EEG gestrichen werden. Minister Altmeier heute: ".. wir halten Wort bei der Abschaffung des Photovoltaik-Deckels – der Deckel wird aufgehoben, bevor er ausgeschöpft ist“.

Mit "Keine Enteignung von selbsterzeugtem Strom" nimmt die DGS am 22.5.2020 kritisch und detailliert Stellung zu dem bis jetzt Erreichten und startet die gleichnamige neue Petition. Dringend zur Unterstützung empfohlen.

Was würde "Nicht so" bedeuten?
Was wäre denn anders bei nicht genau so?
Die "Wirtschaft" verlangt es und dann werden die Fördermittel für mehr Einsatz von Kohle, Öl und Gas verwendet. Oder eine Abwrackprämie für noch gute PKW.

Und was hat das mit mir zu tun?
Du kannst Photovoltaik mehren, und wenn nicht, dann wenigstens Ökostrom beziehen. Oder andere auf Photovoltaik ansprechen.
Und keine der Petitionen auslassen, alle unterschreiben.
Und was hab ich davon? Diese Frage steht auch auf der Startseite von 100 prozent erneuerbar stiftung - NKMdN - mit der Selbstverpflichtung "Wir machen die dezentrale Energiewende". Dort findest du auch das Buch zum Ansehen auf deinem Monitor vom Bündnis Bürgerenergie e.V. BBEn mit dem Titel "Klimaschutz zum Selbermachen".
Grundsätzlich, ob Kaufen, Mieten, Pachten, Anteile erwerben, springt am Ende mehr raus als überhaupt investiert wurde. An Geld, für die Erben, für das Klima und die Welt.

*) 1994 wurde Roland Mösl von der Akademie Guglielmo Marconi in Rom für seine Verdienste um die solare Zukunft ausgezeichnet, drei Monate zuvor erhielt er im Europaparlament für seine Verdienste um die Förderung von Solarenergie den europäische Verdienstorden.
Mit der Bewegung Weltweiter Wohlstand weist Roland Mösl nach, dass wirksamer Klimaschutz nur mit einer Erhöhung des Lebensstandards möglich ist. Und umgekehrt.
Das will dieser Webauftritt auch deutlich machen, gratis Sonnenenergie bringt richtig ausgenutzt umweltschonend Wohlstand für den Globus.
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